TRIOPTICS bringt die nächste Generation von Zentrierprüfsystemen mit zwei Messköpfen auf den Markt: das OptiCentric® 101 Dual. Es ermöglicht die Messung und Ausrichtung komplexer Linsenbaugruppen mit deutlich reduziertem Zeitbedarf.

Die Zentrierfehlermessung von mehrlinsigen Objektiven stellt Hersteller oft vor große Herausforderungen. Ist-Soll-Abweichungen der zunächst gemessenen Linsenflächen können sich so weit akkumulieren, dass gegebenenfalls hintere Linsenflächen nur mit einer verminderten Messgenauigkeit analysiert werden können. Zum anderen liegen die Bildebenen einzelner Oberflächen oftmals so ungünstig, dass sie nicht mit ausreichender Vergrößerung (und somit Genauigkeit) gemessen werden können. Abhilfe schafft hier seit Jahren das OptiCentric® Dual von TRIOPTICS, das mit zwei Messköpfen ausgestattet ist: einer oberhalb und einer unterhalb des Prüflings. So sind kritische Flächen durch den unten positionierten Messkopf direkter zugänglich. Dieses erhöht gleichzeitig die Flexibilität bei der Messung komplexer Linsensysteme.

Mit der neuen OptiCentric® 101 Baureihe wurde die Stabilität des Messkopfes deutlich erhöht sowie eine Effizienzsteigerung im Messprozess erreicht. In Fortführung der neuen OptiCentric® Generation sind diese Vorteile nun auch mit dem OptiCentric® 101 Dual verfügbar: der Version mit zwei Messköpfen.

Das besondere Highlight des OptiCentric® 101 Dual ist, dass beide Messköpfe simultan für die Messung verwendet werden können. Dieses wurde durch die Einführung einer getriggerten Stroboskopbeleuchtung erreicht. „Für eine gleichzeitige Messung ist es wichtig, dass jeder Messkopf nur das Licht registriert, das von dem jeweiligen Kopf gesendet wurde und vom Prüfling reflektiert wird. Diese Aufgabe wird durch die neue stroboskopische Beleuchtung mit ihrer entgegengesetzten Taktung zwischen den Messköpfen gelöst“, erläutert Bereichsleiter Dr. Patrik Langehanenberg. Bei einer Prüflingsdrehung können nun zwei Flächen gleichzeitig gemessen werden, da ein Übersprechen („Crosstalk“) zwischen den Messköpfen ausgeschlossen werden kann. „Die Messzeit wird auf bis zur Hälfte gegenüber dem vorherigen System reduziert. In der Serienprüfung von mehrlinsigen Systemen kann diese Zeitersparnis ein enormer Vorteil sein“, so Patrik Langehanenberg.

Eine weitere wichtige Anwendung, die durch diese Eigenschaft ermöglicht wird, zeigt sich bei der Objektivausrichtung. Hier kann sowohl die Neigung als auch die Verschiebung der Linsen- bzw. Objektivachse gleichzeitig überwacht werden. Patrik Langehanenberg fasst dies so zusammen: „Damit erfolgt die Messung und Ausrichtung eines Objektivs in allen 4 Freiheitsgraden – Kippen und Verschieben jeweils in x- und y-Richtung – simultan, definiert und vor allem effizient, da keine Iterationen benötigt werden.“

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Das kompakte OptiCentric® 101 Dual zur schnellen Messung komplexer Linsensysteme