Downloads bei TRIOPTICS

Produktbroschüren

OptiCentric® 101
Neue Maßstäbe in Präzision und Effizienz

Download

OptiCentric® 100
Hochpräzise Zentrierprüfgeräte, Kitt- und Richtklebesysteme

Download

OptiCentric® 100
Auf einen Blick: Hochpräzise Zentrierprüfgeräte, Kitt- und Richtklebesysteme

Download

OptiCentric® IR
Dualband-MWIR-VIS-Zentrierprüfung für die Qualitätskontrolle und das Ausrichten von Optiken

Download

OptiCentric® Linear
Rotationsfreie Zentrierprüfung erhöht Geschwindigkeit und Flexibilität

Download

OptiCentric® Linear PRO
Schnelle, automatisierte Zentriermessung von Linsensystemen

Download

AspheroCheck® UP
Vollautomatisierte Zentrierprüfung von Asphären

Download

CylinderCheck
Zylinderlinsen berührungslos, flexibel und schnell messen

Download

OptiCentric® mit Linsendrehvorrichtung
Der Branchenstandard für die Zentriermessung von Linsen

Download

OptiCentric® & LensAlign 2D Air
Achromate effizient automatisiert ausrichten

Download

OptiCentric® & LensAlign 4D
Hochpräzises Verkitten von Mikrolinsen auf einem Dorn mit vier Freiheitsgraden

Download

Roboter-Bestückung des Zentriergeräts OptiCentric® 100 und der Justierdrehmaschine ATS 100 für die Serienfertigung

Download

Literatur

Mikrolinsenproduktion (Englisch)
Novel process for production of micro lenses with increased centering accuracy and imaging performance

Download

Automatisierte Asphärenzentrierprüfung mit AspheroCheck® UP (Englisch)
Download

Hochpräzise Produktion gefasster Linsen (Englisch)
Download

Videos bei TRIOPTICS
YouTube

Mit dem Laden des Videos akzeptieren Sie die Datenschutzerklärung von YouTube.
Mehr erfahren

Video laden

Strategien zum aktiven Ausrichten von Linsen

YouTube

Mit dem Laden des Videos akzeptieren Sie die Datenschutzerklärung von YouTube.
Mehr erfahren

Video laden

SmartAlign – Eine Softwarelösung OptiCentric®

YouTube

Mit dem Laden des Videos akzeptieren Sie die Datenschutzerklärung von YouTube.
Mehr erfahren

Video laden

Verkitten mit MultiCentric® – Multipliziert die Effizienz des Linsenausricht- und Verkittprozesses

OptiCentric®

Hochpräzise Zentrierprüfgeräte, Richtkitt- und Richtklebesysteme

Die Produktgruppe OptiCentric® stellt weltweit den Standard bei der optischen Zentrierprüfung und dem manuellen sowie automatisierten Verkitten und Kleben von Linsen und Objektiven dar. Mit ihrer extrem hohen Zentriergenauigkeit und ihrer ganzheitlichen Bedienung sind OptiCentric®-Systeme aus der modernen Optikfertigung nicht mehr wegzudenken. Dabei spielt es keine Rolle, ob der Prüfling einen kleinen oder sehr großen Durchmesser hat, im visuellen oder im infraroten Spektralbereich arbeitet, verkittet, geklebt oder nur gemessen werden soll: Die modularen OptiCentric®-Systeme erlauben für unterschiedlichste Anwendungen und Prüflinge die optimale Zusammenstellung.

Anwendungen

Erfüllung von allen Messaufgaben im Bereich Zentrierung

Mit ihren vielfältigen Anwendungen, insbesondere zur Zentrierprüfung von einzelnen optischen Bauteilen und Linsensystemen, finden die OptiCentric®-Systeme ihren Einsatz bei alle Prüfschritten zwischen der Eingangskontrolle von Einzelkomponenten, der Montageunterstützung und der Endkontrolle. Die notwendigen Messaufgaben können dabei sowohl isoliert von Ausricht- und Fertigungsprozessen als auch in Kombination mit diesen erfolgen.

Die Begriffe Verkitten und Kleben sowie Cementing und Bonding werden in der Optikfertigung nicht einheitlich verwendet. Für TRIOPTICS gilt:

Verkitten bzw. Cementing mittels LensAlign…

ist das Ausrichten und Verkitten von einzelnen Linsen zueinander (Achromate oder höherwertige Verbundglieder) oder auf einem Zentrierdorn. Dabei ist mit Richtkitten das Ausrichten und Verkitten von Linsen zueinander gemeint. Mit Richtzentrieren bezeichnet man das Ausrichten und Verkitten einer Linse auf einem Zentrierdorn. Diese Möglichkeiten werden über die LensAlign-Module realisiert.

Richtkleben bzw. Bonding…

ist das Ausrichten, Aufbauen und Kleben von einer oder mehreren Linsen in eine Fassung.

Application_OptiCentric_Full

Produktübersicht

Einen wichtigen Einfluss auf die Gerätezusammenstellung nimmt die Größe des Prüflings: Insbesondere Durchmesser und Gewicht. Aufgrund dieser Kriterien erfolgt in der Regel die Auswahl des Grundgerätes.

Jedes Grundgerät kann um zusätzliche Funktionalitäten erweitert werden (siehe Ausbaustufen)

Zur Ermöglichung der Messung dieser unterschiedlichen Prüflingsdimensionen ist der Messkopf an einer höhenverstellbaren Führung montiert.

Der Messpunkt des Autokollimationsmesskopf kann durch eine motorisierte Führung flexibel und präzise in die Messpositionen des Prüflings bewegt werden. Der gesamte Messablauf, beispielsweise zur Messung und Ausrichtung von mehrlinsigen Objektivsystemen, kann hierbei automatisiert erfolgen.

OptiCentric® 101

Neue Maßstäbe in der Zentrierprüfung

OptiCentric® 101

Mit seinem besonders stabilen Aufbau sowie einer um den Faktor 4 höheren Prozessgeschwindigkeit steigert das OptiCentric® 101 die Präzision und Effizienz.

  • Linsendurchmesser von 0,5 mm bis 225 mm

  • Präzision < 0,1 µm

  • Maximales Prüflingsgewicht von 20 kg auf Justiertisch

  • Motorisierte oder manuelle Führung mit standardmäßig 500 mm Fahrweg

Der Aufbau des OptiCentric® 101 steht in zwei Anordnungen zur Verfügung:

  • Statischer Autokollimator:
    Bei diesem Aufbau wird der Autokollimator statisch oberhalb der Fahrachse positioniert. Dies reduziert die Rollfehlereinflüsse der Führung und trägt zu einer verbesserten Erfassung des Azimutwinkels, z. B. bei Zylinderlinsenmessungen, bei. Der Autokollimator kann auch eine lineare Zentrierungfehlermessung durchführen.

  • Verfahrender Autokollimator:
    Dieser klassische Aufbau, bei dem der Autokollimator auf der Achse verfährt, minimiert Einflüsse der Vignettierung.

Statischer Autokollimator

OptiCentric® 100

Der Branchenstandard der Zentrierprüfung

OptiCentric® 100

Das OptiCentric® 100 erlaubt die Zentrierprüfung sowie das Verkitten und Kleben von Linsen mit einem Durchmesser von 0,5 mm bis 225 mm.

  • Präzision < 0,1 µm

  • Maximales Prüflingsgewicht von 20 kg auf Justiertisch

  • Motorisierte oder manuelle Führung mit standardmäßig 450 mm Fahrweg, (optional 250 mm oder 550 mm)

Hochpräzise Zentrierprüfgeräte, Kitt- und Richtklebesysteme

Auf einen Blick: Hochpräzise Zentrierprüfgeräte, Kitt- und Richtklebesysteme

OptiCentric® 300

Die Zentrierung großer Prüflinge sicher bestimmen

OptiCentric® 300

Mit dem OptiCentric® 300 können Linsen mit einem Durchmesser von bis zu 400 mm vermessen und ausgerichtet werden.

  • Präzision < 0,1 µm

  • Maximales, axiales Prüflingsgewicht von 300 kg (ohne Justiertisch)

  • Motorisierte Führung mit einem Fahrweg von 990 mm

OptiCentric® 300 UP

Stabilität für große und schwere Prüflinge

OptiCentric® 600 UP

Die Granitbasis des OptiCentric® 300 UP bietet außerordentliche Steifigkeit und Langzeitstabilität für die Prüfung und Ausrichtung von Linsen mit einem Durchmesser von bis zu 400 mm.

  • Präzision < 0,1 µm

  • Maximales Prüflingsgewicht von 450 kg

  • Motorisierte luftgelagerte Linearführung mit einem Fahrweg von 1000 mm

OptiCentric® 600 UP

Schwergewichte präzise zentrieren

OptiCentric® 600 UP

Objektive mit einem Durchmesser von bis zu 600 mm werden mit dem OptiCentric® 600 UP sicher zentriert und ausgerichtet.

  • Präzision < 0,1 µm

  • Maximales, axiales Prüflingsgewicht von 900 kg

  • Motorisierte luftgelagerte Führung mit einem Fahrweg von 1500 mm

OptiCentric® 800 UP

Größte Prüflinge – Höchste Präzision

Zur Prüfung und Ausrichtung der größten Objektive – bis zu einem Durchmesser von 800 mm – empfiehlt sich das OptiCentric® 800 UP.

  • Präzision < 0,1 µm

  • Maximales, axiales Prüflingsgewicht von 1200 kg

  • Motorisierte luftgelagerte Führung mit einem Fahrweg von 1500 mm

Ausbaustufen

OptiCentric® 3D

Mittendicke und Luftabstände bestimmen

Die Ausbaustufe 3D erlaubt die komplette optomechanische Charakterisierung von montierten optischen Systemen mit dem OptiCentric®.

  • Kombiniertes Messinstrument zur Zentrierprüfung und Mittendicken-/Luftabstandsmessung

  • Präzision der Zentriermessung < 0,1 µm

  • Maximale Messlänge von 800 mm

OptiCentric® Dual

Beschleunigte Objektivmontage

Jedes OptiCentric® kann mit einem zweiten Messkopf ausgestattet werden, um komplexere Linsenbaugruppen mit erhöhter Flexibilität zu prüfen.

  • Kompakte Standalone-Einheit für die Zentrierprüfung von komplexen optischen Systemen

  • Gleichzeitige Messung mit zwei optischen Köpfen verkürzt die Prozesszeit

  • Solides System ermöglicht hochpräzise Linsenausrichtung

OptiCentric® IR

Zentrierprüfung von IR-Objektiven

Für den Aufbau und die Prüfung fertig montierter Infrarot-Objektive wird das OptiCentric® um einen IR-Messkopf ergänzt.

  • Automatisches Umschalten zwischen MWIR, LWIR und VIS

  • Präzision: 0,25 µm in IR

  • Hoher Bedienkomfort: visuelle und IR-Systeme werden identisch bedient

LensAlign

Automatisiertes Ausrichten und Verkitten

OptiCentric® mit LensAlign ermöglicht die signifikante Steigerung der Ausrichtgenauigkeit und des Fertigungsdurchsatzes.

  • Ausrichtgenauigkeit von besser als 2 µm

  • Automatisches Ausrichten des Krümmungsmittelpunkts der oberen Linsenfläche zu einer definierten Achse mithilfe der SmartAlign-Technologie

  • Automatisierter Prozess: Softwaregesteuertes Messen, Ausrichten und UV-Aushärten

Achromate effizient automatisiert ausrichten

Hochpräzises Verkitten von Mikrolinsen auf einem Dorn mit vier Freiheitsgraden

Novel process for production of microlenses with increased centeringaccuracy and imaging performance

Komplettsysteme

OptiCentric® Bonding 2D

Vollautomatisches Richtkleben von Linsen in Fassungen in zwei Freiheitsgraden

OptiCentric® Bonding 2D

Das automatisierte Zentrierprüfen, Ausrichten und Kleben von Linsen in Fassungen wird durch das OptiCentric® Bonding 2D in zwei Freiheitsgraden möglich.

  • Ausrichtgenauigkeit < 2 µm

  • Ausrichten und Kleben basiert auf dem Software Modul SmartAlign

  • Automatisierter Ausrichteprozess durch drei Aktoren

OptiCentric® Bonding 5D

Präzisionsoptiken hochgenau mit fünf Freiheitsgraden Richtkleben und prüfen

OptiCentric® Bonding 5D

Präzisionsoptiken werden mit dem OptiCentric® Bonding 5D hochgenau geprüft und mit fünf Freiheitsgraden in Fassungen geklebt.

  • Positioniergenauigkeit X/Y/Z < 1 µm; θX, θY < 2 arcsec
  • Automatisierter Prozessablauf

  • Bedienerunabhängige Ergebnisse

High-precision mounted lens production

OptiCentric® UP Bonding

Präzises Ausrichten und Kleben großer und schwerer Linsen in eine Fassung

Der Aufbau von Präzisionsoptiken mit einem Durchmesser von bis zu 800 mm und einem Gewicht von 1200 kg erfolgt mit OptiCentric® UP Bonding in zwei Freiheitsgraden.

  • Ausrichtgenauigkeit besser als 2 µm
  • Automatische und präzise Höhenanpassung des Kleberahmens, um den schrittweisen Aufbau von Objektiven bis zu einer Höhe von 1,5 m zu ermöglichen

  • Äußerst effizienter Prozess, da der zeitraubende Austausch der Ausricht- und Klebewerkzeuge entfällt

AspheroCheck® UP

Vollautomatisierte Zentrierprüfung von Asphären

AspheroCheck® UP

Der AspheroCheck® UP erlaubt die automatisierte Prüfung von Zentrierfehler und Verkippung asphärischer Linsen.

  • Hohe Messgenauigkeit von 0,1 µm für die Zentrierung und 0,05 Winkelminuten für Verkippung

  • Automatische Positionierung des Prüflings und des berührungslosen Sensors

  • Vollständig automatisierte Messung zur schnellen Erhebung von Ergebnissen in weniger als 1 Minute

Vollautmomatisierte Zentrieprüfung von Asphären

Automated asphere centration testingwith AspheroCheck® UP

MultiCentric®

Automatisiertes Feinkitten mit 3facher Geschwindigkeit

MultiCentric®

MultiCentric® misst und richtet die Zentrierung von Achromaten in einem automatisierten Prozess mit 3facher Geschwindigkeit aus

  • Kurze Zykluszeit von unter 10 s

  • Ausrichtgenauigkeit < 2 µm

  • Für die Produktion hoher Stückzahlen eines Prüflings geeignet

OptiCentric® Linear PRO

Schnelle, automatisierte Messung in der Produktion

OptiCentric® Linear PRO

Linsensysteme können mit dem OptiCentric® Linear PRO auf ihre Zentrierung überprüft werden. Eine präzise und fehlerkompensierte Linearachse dient hierbei als Referenz.

  • Schnelle Messungen mit rotationsfreiem, linearem Prüfaufbau

  • Automatisches System zur Messung von Linsen in großen Volumen

  • Schnelle Qualitätsprüfung von Linsensystemen in großen Stückzahlen

Rotationsfreie Zentrierprüfung erhöht Geschwindigkeit und Flexibilität

OptiCentric® Linear

Zentriermessung lageempfindlicher Objektive

OptiCentric® Linear

Das OptiCentric® Linear ermöglicht die schnelle und präzise Messung an unbewegbaren Prüflingen in beliebiger Orientierung (z.B. horizontal). Hierbei dient eine präzise und fehlerkompensierte Linearachse als Referenz.

  • Messungen mit rotationsfreiem, linearem Prüfaufbau

  • Bestimmung der Zentrierung unabhängig von der Orientierung des Prüflings

Rotationsfreie Zentrierprüfung erhöht Geschwindigkeit und Flexibilität

Software

Der Anwender eines OptiCentric®-Systems steuert den kompletten Mess-, Richtklebe- und Kittvorgang über die OptiCentric®-Software. Diese Software steuert die Komponenten – egal ob Standard oder optionales Modul – und den Messprozess. Die Messungen und Auswertungen erfolgen einfach, schnell und hochgenau. Die integrierte statistische Analyse erlaubt eine sichere und standardisierte Auswertung, sowie die Ausgabe von Messzertifikaten.
  • Sofortige Überprüfung des Messvorgangs durch die
  • Echtanzeige der Messwerte während der Messung der Zentrierfehler
  • Koordinierte Steuerung und Auswertung sämtlicher Achsen für eine effiziente Messung
  • Datenerfassung und Auswertung aller integrierten Sensoren liefert sofortige Ergebnisse
  • Autofokus ermöglicht reproduzierbare Messwerte
  • Optionale Softwareerweiterungen für die Messung von Objektiven, Asphären und Zylinderlinsen
  • Patentiertes MultiLens Softwaremodul für die Messung von komplexen Objektiven
  • Zentrierfehlerberechnung und Ausrichtung unabhängig von der Messumgebung durch eine frei definierbare mechanische oder optische Bezugsachse (SmartAlign)
  • Daten-In- und Export erlaubt eine schnelle und komplexe Dokumentation
  • Sofortige Bewertung der Prüflingsqualität durch eine Ausschuss-Analyse nach individuellen Prüfkriterien.
  • Optimierte Fertigungsabläufe durch anwendungsspezifische Bedieneroberflächen für das Verkitten und Kleben, weitere Kundenspezifische Anpassung auf Anfrage

Die  leistungsstarken Module MultiLens und SmartAlign  machen OptiCentric® zu einem hochpräzisen System zum Prüfen und manuellen oder automatisierten Ausrichten von komplexen Objektiven sowie zur Messung planer Optiken.

MultiLens: Messen und Ausrichten von Objektiven zu einer frei wählbaren Bezugsachse

MultiLens ist das Softwaremodul zum Messen und Ausrichten von Objektiven. Der Zentrierfehler jeder einzelnen Oberfläche eines Objektivs und dieZentrierung des Systems werden zerstörungsfrei ermittelt. Mit diesen Informationen kann die Zentrierung der Einzellinse oder einer Untergruppe zu einer frei wählbaren Bezugsachse berechnet werden.

SmartAlign: Zentrierfehler automatisiert korrigieren

Mit dem SmartAlign Modul wird die Lage des gemessenen Zentrierfehlers in Bezug zu einer benutzerdefinierten optischen oder mechanischen Achse analysiert. Dieses einmalige Tool wird besonders erfolgreich bei den automatisierten Ausrichtmodulen LensAlign und Bonding Systemen eingesetzt.

YouTube

Mit dem Laden des Videos akzeptieren Sie die Datenschutzerklärung von YouTube.
Mehr erfahren

Video laden

Video-Insight: Strategien für das aktive Ausrichten von Linsen

Wir zeigen Ihnen, wie Sie effektiver werden und gleichzeitig die Abbildungsqualität Ihrer Achromaten steigern.

Upgrades & Zubehör

LensVac D50

LensVac

Die Vakuumpinzette LensVac unterstützt die sichere und saubere Handhabung optischer Komponenten beim Be- und Entladen von Linsen in Trays sowie beim Einsetzen der optischen Elemente in ihre Linsenfassung.

  • Austauschbare Vakuumaufnahmen für kleine und mittelgroße Linsen (bis zu 100 mm)
  • L-förmige Pinzette für die Handhabung unter beengten Platzverhältnissen
  • Aktivierung über Daumentaster
  • Kompatibel mit unterschiedlichen Ansätzen zur Vakuumerzeugern (auf Anfrage erhältlich)

Weiteres Zubehör

  •  Messtaster
    • Zur Bestimmung der Lage von Optiken vor der Justage
  • Erweiterung des Messbereichs auf Brennweiten ±2000 mm
  • Ausrichtset, Kalibrierkeile
    • PTB rückführbare Kalibrierprüflinge
  • Linsenhalter und Ringschneiden
  • Manuelle Luftsteller, für das einfache und berührungsfreie Ausrichten der Linsen
  • Fußpedalsteuerung für die Druckluft
  • Tool-Stage mit kinematischer Aufnahme für die Halterung der Ausrichtwerkzeuge
  • UV-Lichtquelle, manuelle Klebeeinheit mit Fußpedal, automatisierte Klebeeinheit, Nadeln und Tuben für die Klebeeinheit
Ein präzises Drehlager stellt die Messreferenz der Klassischen hochgenauen Zentrierprüfung dar. Alle OptiCentric®-Systeme sind mit einem Luftlager ausgestattet, optional kann für Einzellinsen und Kittgliedmessungen eine mechanische Linsendrehvorrichtung eingesetzt werden.

Ein mit einem Luftlager ausgestattetes OptiCentric®-System wird für folgende Anwendungen benötigt:

  • Prüfen von Objektiven
  • Aufbau von Objektiven
  • Feinkitten von Achromaten mit der optischen Achse der unteren Linse als Referenz
  • Richtzentrieren von Linsen auf einen Zentrierdorns mit der Dornachse als Referenz
  • Prüfen von Asphären mit dem AspheroCheck®-Modul
  • Einzellinsenmessung an empfindlichen Linsen, z. B. Calziumfluorid-Linsen
Kipp-Verschiebetisch

Manueller Kipp- und Verschiebetisch (TRT)
Mit den Kipp- und Verschiebetischen werden bei OptiCentric®-Systemen die Prüflinge ausgerichtet. Die entkoppelten Bewegungen der Kipp-und Verschiebetische ermöglichen die präzise Positionierung von Prüfling oder Prüflingshalter. Die Kipp- und Verschiebetische sind in unterschiedlichen Durchmessern für verschiedene Anwendungen/ Messsysteme verfügbar.

Motorisierter Kipp- und Verschiebetisch (TRT)
Für eine vereinfachte Prüflingshandhabung bei der Messung oder dem Aufbau eines optischen Systems kann insbesondere das OptiCentric® 3D 100 mit dem motorisierten Kipp- und Verschiebetisch (TRT) ausgestattet werden. Anstelle der sonst manuellen Ausrichtung kippt und verschiebt der motorisierte TRT den Prüfling so, dass die optische Achse der Linse auf der Bezugsachse des Systems liegt. Dies geschieht vollständig automatisiert und in den Prozessablauf eingebettet und erlaubt damit eine Verkürzung der Prüfzeit.

Linsendrehvorrichtung

Die motorisierte Drehvorrichtung ist eine Drehvorrichtung, um

  • Einzellinsen bis Durchmesser 200 mm mit dem äußeren Rand und dem Krümmungsmittelpunkt der unteren Linse als Referenz zu messen
  • Achromaten zu verkitten. Dabei besteht die Referenzachse aus dem Mittelpunkt des Umfangs und dem Krümmungsmittelpunkt der unteren Linse

Für die motorisierte Drehvorrichtung ist kein Luftlager erforderlich. Mit einer sogenannten „Brücke“ ausgestattet, kann die Linsendrehvorrichtung allerdings auf OptiCentric® 100, 101 und 300, die mit einem Luftlager ausgestattet sind, betrieben werden.

LensAlign2D AIR

 LensAlign 2D Air

Das Modul LensAlign 2D Air ergänzt OptiCentric®-Systeme mit einem software-gesteuerten Luftsteller und bietet einen kosteneffiziente Einstiegslösung in die aktive, automatisierte Linsenausrichtung. Der mit LensAlign 2D Air verbesserte Prozess zeichnet sich insbesondere durch seine Bedienerunabhängigkeit aus und garantiert eine gleichbleibende Prüflingsqualität sowie eine verbesserte Prozesssicherheit.

 LensAlign 2D Standard

Ein OptiCentric®-System, das mit dem LensAlign 2D Standard für Kittglieder ausgestattet ist, richtkittet Linsen mit einer Geometrie von D/(2R) ≤ 0,7. Die Einheit kann einfach an unterschiedliche Prüflingsgeometrien angepasst werden und wird empfohlen, wenn Linsen miteinander zur optischen Achse innerhalb kurzer Zeit verkittet werden müssen.

LensAlign 2D Advanced

Das Modul LensAlign 2D Advanced wurde entwickelt, um den gestiegenen Anforderungen unserer Kunden gerecht zu werden. Das LensAlign 2D Advanced richtet alle Linsengeometrien aus, einschließlich:
• Linsen mit D/(2R) > 0,7
• Halbkugelförmige Linsen
• Achromaten bei denen der Rand der oberen Linse nicht zugänglich ist
• Linsen mit engen Kittkeil-Toleranzen

LensAlign2D_Advanced_Mikrolinse

 LensAlign 2D Advanced für Mikrolinsen

Ausgestattet mit drei Aktuatoren erlaubt das Modul LensAlign 2D Advanced die Ausrichtung von Mikrolinsen. Dabei liegen keine Einschränkungen an die Linsengeometrie vor.

LensAlign2D-Richtkitten

 LensAlign 2D Standard

Das LensAlign 2D Standard für das Richtzentrieren von Linsen zu einem Dorn eignet sich für Linsen mit einer Geometrie von D/(2R) ≲ 0.7. Die Einheit kann einfach an unterschiedliche Prüflingsgeometrien angepasst werden und wird empfohlen, wenn Linsen schnell zur Dornachse verkittet werden müssen. Nach dem Richtzentrieren der Linsen auf den Dorn kann der Vorgang auch für das Richtkitten fortgeführt werden.

 LensAlign 4D

LensAlign 4D stellt ein Modul für das OptiCentric® 100 dar, das das Verkitten einer kleinen Linse zu einer mechanischen Referenzachse, wie einem Dorn oder einer Fassung, ermöglicht. In diesem Aufbau erfolgt die Justage ohne Zwangsbedingungen einer mechanischen Linsenauflage, welche die Linsenausrichtung einschränken können. Zur exakten Positionierung wird die Linse auf einer dickeren Klebstoffschicht positioniert und zunächst mit einem Mikrogreifer gehalten, der die Linse in vier Freiheitsgraden verschiebt und verkippt bis die optische Achse mit der mechanischen Achse zusammenfällt. Damit wird eine hochpräzise Ausrichtung erreicht. Nach dem Richtzentrieren der Linsen auf den Dorn kann der Vorgang auch für das Feinkitten weiterer Linsen fortgeführt werden.

OptiCentric®-Systeme ermitteln den Zentrierfehler einer Optik hochpräzise und in Echtzeit. Der dazu benötigte Messkopf besteht aus einem elektronischen Autokollimator mit CCD-Kamera und LED-Beleuchtung mit Strichplatte.

TRIOPTICS bietet drei Messköpfe für die OptiCentric®-Systeme an, aus denen je nach Anwendung der passende ausgewählt wird:

  • VIS-Messkopf (Standard)
  • IR-Messkopf für die Prüfung von MWIR- und LWIR Objektiven
  • MultiCentric®-Messkopf für die Verdreifachung der Messgeschwindigkeit beim Richtkitten und Richtzentrieren.

Wechsler für Vorsatzoptiken

Um auf den Krümmungsmittelpunkt (Reflexionsmessung) oder auf die Fokusposition (Transmissionsmessung) unterschiedlicher Linsen fokussieren zu können, werden die Messköpfe mit Vorsatzoptiken ausgestattet. Dadurch ergeben sich unschlagbare Vorteile:

  • Optimierte Vergrößerung für jede einzelne Linsenoberfläche
  • Praktisch unbegrenzter Messbereich
  • Keine langen, zeitaufwendigen Fahrten des Messkopfs

Um schnell und unkompliziert die Vorsatzoptiken wechseln zu können, können die Systeme mit manuellen oder motorisierten Wechslern für Vorsatzoptiken ausgestattet werden.

IR-Objektive präzise prüfen

OptiCentric® 100/300 IR ist TRIOPTICS‘ Lösung für die Zentrierprüfung von Infrarot-Optiken. Das System ist mit einem flexibel umschaltbaren VIS-MWIR oder VIS-LWIR Messkopf ausgestattet und kann alle Arten von Infrarot-Optiken prüfen.

MultiCentric®-Messkopf

Der MultiCentric®-Messkopf misst simultan drei Krümmungsmittelpunkte und reduziert damit die Dauer des Mess- und Ausrichtvorgangs auf weniger als 10 Sekunden. Er ist geeignet für das Verkitten von Achromaten in der Serienfertigung.

Brenn- und Schnittweiten, Anlagemaß, Radius und axiale MTF zusätzlich zur Zentrierprüfung messen

OptiSpheric® Upgrade: Ergänzende optische Messparameter

Mit dem OptiSpheric® Upgrade kann die umfängliche Prüfung von optischen Parametern in einem Gerät vorgenommen werden. Dabei wird der Messbereich um folgende Parameter erweitert:
• Brennweite (EFL)
• Schnittweite (BFL)
• Anlagemaß (FFL)
• Krümmungsradius
• Modulationsübertragungsfunktion (MTF) auf der Achse

OptiSurf® Upgrade: Messung von Mittendicken und Luftabständen

Für die vollständige optomechanische Charakterisierung von bereits montierten optischen Systemen wird das Kurzkoharenzinterferometer OptiSurf® in das OptiCentric®  integriert, das dann OptiCentric® 3D 100 heißt. Diese Kombination beider Messsysteme führt zu einer bedeutenden Steigerung der Messgenauigkeit. Nur aufgrund der hochgenauen Zentrierprüfung und der anschließenden Justage des Prüflings, können die Mittendicken und Linsenabstände mit höchster Genauigkeit ermitteln werden. Dabei werden die Mittendicke und die Luftabstande innerhalb eines Objektivs bis zu einer optischen Dicke von 800 mm in nur einem einzigen Scan gemessen. Auch die Bedienung ist durch die vollständige Integration in die OptiCentric®-Software ausgesprochen einfach.

CylinderCheck

CylinderCheck ist ein Hardware- und Softwaremodul, um den Zentrierfehler zylindrischer Oberflächen berührungsfrei zu messen. Je nach Anwendung und OptiCentric® Ausstattung können mit dem CylinderCheck Modul folgende Parameter erfasst werden:
• Messung von Keilfehlern an zylindrischen Einzellinsen
• Messung des Abstands zwischen der Scheitellinie und einer Referenzkante an rechteckigen zylindrischen Einzellinsen
• Messung des Winkels zwischen Scheitellinie und Referenzkante einer rechteckigen zylindrischen Einzellinsen
• Messung von beidseitig zylindrischen Einzellinsen (Clocking Angle Messung)
• Richtkleben von zylindrischen Einzellinsen in eine Fassung
• Multilens-Messung von Objektiven mit Zylinderlinsen

Close-up OptiCentric® mit AspheroCheck®

AspheroCheck®

AspheroCheck® ist ein Hardware- und Softwaremodul, das die Neigung und Lage einer Asphärenachse zu einer gegebenen Referenzachse misst. Das Upgrade zeichnet sich aus durch:
• Die Messung in Bezug zur optischen Achse der Asphäre oder zu einer Referenzachse
• Spezifizierte Referenzachse nach DIN ISO 10110-6
• Messung von Linsen mit einer oder zwei asphärischen Flächen
• Prüflingsdurchmesser ab 2 mm
• Genauigkeit bis zu 5 arcsec (abhängig von der Prüflingsgeometrie)
• Berührungslose Messung

Workstation

Mit der Workstation wird das OptiCentric®-Messsystem zu einem kompletten Arbeitsplatz ausgestattet. Neben der Integration des Controllers und der PC-Ausstattung, bietet die Workstation ausreichend Arbeitsfläche für die Vor- und Nachbereitung der Prüflinge. Ablage- und Stauflächen erlauben eine gute Organisation des Arbeitsplatzes.

Worktable S

Der Worktable ergänzt Tischgeräte wie das OptiCentric® 100 perfekt. Das System erhält hiermit einen stabilen Tisch, in den auch die Steuermodule integriert sind. Der Monitor sowie die zusätzliche PC-Ausstattung sind sicher systemnah angebracht und bedienbar.

MultiLens: Messen und Ausrichten von Objektiven zu einer frei wählbaren Bezugsachse

MultiLens ist das Softwaremodul zum Messen und Ausrichten von Objektiven. Der Zentrierfehler jeder einzelnen Oberfläche eines Objektivs und die Zentrierung des Systems werden zerstörungsfrei ermittelt. Mit diesen Informationen kann die Zentrierung der Einzellinse oder einer Untergruppe zu einer frei wählbaren Bezugsachse berechnet werden.

SmartAlign: Zentrierfehler automatisiert korrigieren

Mit dem SmartAlign Modul wird die Lage des gemessenen Zentrierfehlers in Bezug zu einer benutzerdefinierten optischen oder mechanischen Achse analysiert. Dieses einmalige Tool wird besonders erfolgreich bei den automatisierten Ausrichtmodulen LensAlign und Bonding-Systemen eingesetzt.

Knowledge Base

Zentrierfehler messen, Linsen ausrichten, verkitten und kleben

Die präzise Zentrierung und Ausrichtung einer Linse ist ausschlaggebend für die Bildqualität des optischen Systems. Eine fehlerhafte Zentrierung liegt dann vor, wenn die optische Achse der Linse mit der Bezugsachse in Lage und Richtung nicht übereinstimmt (ISO 10110). Zentrierfehler entstehen beim Verkitten, Justieren und Befestigen von Linsen, daher können die hohen Anforderungen an optische Systeme dann am besten erfüllt werden, wenn alle fertigungstechnischen Schritte einheitlich konzipiert und in einem Mess- und Fertigungssystem integriert sind.

Mehr Wissen für Experten

Dieser Artikel hat Sie begeistert? Sie sind auf der Suche nach weiterem Wissenstransfer?
Dann könnten Sie folgende Themenbereiche ebenfalls interessieren…

ATS

Zentrierfehler von Linsen und Objektiven

Zentrierfehler haben einen entscheidenden Einfluss auf die Abbildungsleistung eines optischen Systems. Ein Zentrierfehler liegt vor, wenn die Symmetrieachse eines optischen Elements nicht mi einer gegebenen Referenzachse übereinstimmt. Die Referenzachse eines Objektivs kann beispielsweise durch die Symmetrieachse des Gehäuses gegeben sein. Der Zentrierfehler wird durch einen Winkel zwischen der optischen Achse und der Referenzachse und dem Abstand eines Symmetriepunkts zur Referenzachse beschrieben.

Eine Übersicht möglicher Zentrierfehler kann der obenstehenden Zeichnung entnommen werden.

  1. Verschiebung einer Linse
  2. Kippung einer Linse
  3. Flächenkippfehler einer sphärischen Oberfläche
  4. Verschiebung und Kippung einer Linse
  5. Neigung der Asphärenachse
  6. Luftabstände und Mittendicken

Das OptiCentric®-System ist in der Lage jeden dieser Fehler präzise und in Übereinstimmung mit der DIN/ISO-Norm 10110-6 zu bestimmen.

Prinzip der Zentrierfehlerprüfung in Reflexion und Transmission

Voraussetzung, um die Zentrierung einer Linse zu messen, ist, dass die Linse um eine präzise Referenzachse rotiert. Diese Achse entspricht in den meisten Fällen der Rotationsachse eines Drehlagers. Sie ist maßgebend für die präzise Messung der Zentrierung. Darüber hinaus kann die Zentrierung einer Linse auf zwei unterschiedliche Arten gemessen werden. Es wird zwischen der Messung in Reflexion und Transmission unterschieden.

Zentriermessung in Reflexion

Für die Messung in Reflexion wird ein OptiCentric®-System verwendet. Es ist mit einem Autokollimationsmesskopf mit Strichplatte und entsprechender Vorsatzoptik ausgestattet. Für die Messung wird der Messkopf mit der Vorsatzoptik auf den Krümmungsmittelpunkt der zu untersuchenden Linsenfläche fokussiert. Das erzeugte Reflexbild der Strichplatte wird mit Hilfe der in den Messkopf integrieren Kamera beobachtet und mit der Software ausgewertet.

Liegt ein Zentrierfehler vor, so beschreibt das betrachtete Bild einen Kreis, während der Prüfling um die Referenzachse rotiert. Der Mittelpunkt des beschriebenen Kreises liegt auf der Referenzachse. Der Radius des Kreises ist proportional zum Zentrierfehler und beschreibt den Abstand des Krümmungsmittelpunkts der Linsenoberfläche zur Referenzachse. Soll der Zentrierfehler als Winkel beschrieben werden, so spricht man bei der Messung in Reflexion vom Flächenkippfehler. (Siehe auch ISO 10110).

Zentriermessung in Transmission

Bei der Transmissionsmessung ist das OptiCentric®-System ebenfalls mit dem Autokollimationsmesskopf und entsprechender Vorsatzoptik ausgestattet. Zusätzlich muss das System für die Transmissionsmessung mit einem Kollimator mit Strichplatte im Fuß des Messsystems versehen werden.

Bei der Transmissionsmessung erzeugt das parallele Licht des Kollimators ein Bild der Strichplatte in der Fokusebene des Prüflings, in die auch die Vorsatzoptik des Autokollimationskopfes fokussiert. Mit Hilfe der Kamera kann das Bild nun ausgewertet werden. Liegt ein Zentrierfehler vor, beschreibt das Bild wie bei der Messung in Reflexion einen Kreis.

Der Radius des Kreises entspricht dem Abstand zwischen der Referenzachse und dem Fokuspunkt. Als Winkel kann der Zentrierfehler bei der Messung in Transmission als Neigung des Hauptstrahls angegeben werden.

Zentriermessung in Reflexion versus Zentriermessung in Transmission

Die Reflexions- und Transmissionswerte sind unterschiedlich und können nur eingeschränkt verglichen werden. Eine einfache Beziehung zwischen den beiden Messungen für den Zentrierfehler einer Einzellinse (ohne Fassung) ist gegeben durch:

T = (n – 1) × R

T: Winkelabweichung in Transmission
n: Brechungsindex von Glas
R: Oberflächenneigungsfehler der Oberseite (Ergebnis der Messung im Reflexionsmodus)

Bei der Transmissionsmethode ist es grundsätzlich nicht möglich zu unterscheiden, welche der Linsenoberflächen mit einem Zentrierfehler behaftet ist. In bestimmten Fällen kann es vorkommen, dass eine in Transmission gemessene Linse keine Zentrierfehler aufweist, obwohl die Linse schräg in der Fassung montiert ist. Die Zentrierfehlermessung in Reflexion liefert klare, geometrisch interpretierbare, Ergebnisse für eine einzelne optische Oberfläche.

Beide Methoden sollten in Betracht gezogen werden, um eine effiziente optische Produktion zu erreichen.

Die Zentrierfehlermessung

Zentrierfehler von Einzellinsen
Die optische Achse einer Einzellinse ist die Gerade durch die Krümmungsmittelpunkte der beiden Sphären. Der Zentrierfehler ist nun durch einen Winkel „χ” und durch einen Abstand „a“ zu einer gegebenen Bezugsachse definiert.
Der Zentrierfehler einer Einzellinse kann ebenfalls in Bezug auf die Randbearbeitung dargestellt werden. In diesem Fall wird er als Flächenkippfehler oder Keilfehler der Linse bezeichnet. Als Referenzachse wird eine Gerade durch einen der Krümmungsmittelpunkte und den Mittelpunkt des Linsendurchmessers festgelegt. Ausgegeben wird der Flächenkippfehler der oberen Fläche bezogen auf diese Bezugsachse.